Freie Gartenverein "Steinberg" e.V. Langenberg
Gartenverein "Steinberg" e.V. Langenberg
09337 Callenberg, OT Langenberg, Meinsdorfer Straße
Freie Gartenverein "Steinberg" e.V. Langenberg



Start  |  Informationen  |  Freie Gärten  |  Anfahrtskizze  |  Lageplan  |  Interessante Webseiten  |  Dokumente  |  Geschichte
Newsletter - Ratgeber  |  Kontakt / Impressum  |  Fotoimpressionen  |  Gästebuch


Kugelblüte



Im Überblick

Gartenverein "Steinberg"e.V. Callenberg OT Langenberg, Meinsdorfer Straße

Gesamtflächer der Anlage: 21.500 m2.

Anzahl der Parzellen: 55

Freie Gärten: 9 (04/2017)

Durchschnittliche Parzellengröße: 300 m2

Mitglied des Territorialverband Hohenstein-Er. der Kleingärtner e.V.

Unser Territorialverband gehört zum:

Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.( LSK)


Das Zitat des Tages



Sie suchen einen Garten ? Wir haben ihn - rufen Sie an oder schicken Sie ein Mail.

Zur Geschichte des Gartenvereins "Steinberg" e.V. Langenberg

(Der nachfolgende Geschichtsabriss wurde auf der Grundlage eines Artikels im Heft: "Die Ortsgeschichte von Langenberg" Autor: Werner Friedrich - S 30 - 33 von J.Kreusel verfaßt.)

Von 1937 bis 1939 existierte in Langenberg an der Hohensteiner Straße ein Kleintierzüchterverein. Als Futtergrundlage für ihre Tiere errichteten die Kleintierzüchter die ersten Gärten ab 1940 auf dem Gelände, auf dem sich das Weinholdsche Gut befunden hatte. Es entstand die obere Gartenanlage. Im Zuge der Bodenreform ( 1947 - 1948 ) entstanden auf dem Steinberg ( hier befanden sich vor Urzeiten Steinbrüche ) neue Kleingärten.

Am 25.1.1948 gründeten 40 Gartenfreunde und 11 Bauern in Langenberg den Obstbauverein. Das war der eigentliche Beginn organisierter kleingärtnerischer Tätigkeit im Ort. Die Gärten dieses Vereins teilten sich auf in die auf dem " Steinberg" und die in der Züchteranlage "Alte Langenberger Str.". Erster Vorsitzender war Karl Geiler. Um materielle Unterstützung, wie Pflanzenschutzmittel und Dünger, sowie Versicherungsschutz zu bekommen, mußte sich dieser Verein am 1.7.1950 der FDGB-Organsisation "Kleingartenhilfe", dem Vorläufer des VKSK anschließen. Zur Wahlversammlung im Jahre 1952 zählt der Verein 84 Mitglieder,als Vorsitzender wurde Walter Beck gewählt , der Max Petzold ablößte.

Mit großer Resonanz organisierten die Mitglieder mehrfach im Gasthof Langenberg Gartenbauausstellungen, Obst-Gemüse- und Blumenschauen. In der Zeit von 1967 bis 1985 erfolgten im Zuge jährlicher Waldeinsätze Aufforstarbeiten, für die der Verein als Gegenleistung vom Forst die Genehmigung zum Holzeinschlag für den Zaunbau erhielt. Ab 1976 übernahm Horst Friedrich den Verein als Vorsitzender von Frohwald Vollrath, der 1974 die Nachfolge von Walter Beck angetreten hatte.

Insbesondere in der Zeit bis 1987, als Horst Friedrich den Vorstand leitete, erfolgten wesentlich Veränderunge in der Anlage. 1977 wurde die Vereinswasserleitung fertiggestellt und drei Schöpfbecken errichtet. 1979 wurden die Hauptwege mit Rasenborden eingefasst und Steinsand aufgezogen. Auf Grund großer Nachfrage nach Kleingärten wird im Oktober 1980 die Anlage um 20 Gärten vergrößert und mit dem Bau der Stromleitung begonnen. Die sogenannte neue Anlage wird ab 1981 erschlossen und die Wasserleitung erweitert. Die Materialkosten für die Elektrogemeinschaftsanlage erforderten von jeden Mitglied einen Beitrag von 1000 Mark. Der Elektroanschluß aller Gärten wird 1982 beendet.

Im Jahr 1984 trennten sich die Kleingärtner von den Kleintierzüchtern. In der neuen Anlage auf dem "Steinberg" fand der Bau der Lauben seinen Abschluss. Die Reihenbebauung mit typgleichen Lauben, die vom VKSK-Kreisverband vorgeschrieben war, wurde widersprochen, so dass die Anlage ein aufgelockertes und schöneres Ansehen bekam.

1987 wurde Werner Friedrich zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt und es fand anläßlich des 40jährigen Bestehens der Anlage das erst Gartenfest statt. Nach der Wende 1989 war insbesondere das Jahr 1990 von enormer Arbeit im Verein geprägt. Der Verein mußte auf der Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und des Bundeskleingartengesetz (BKleinG) neu gegründet werden. Die Ausarbeitung einer Satzung war notwendig, um den Verein im Vereinsregister zu registrieren. Gegegnüber Gericht ,Finanzamt und Landratsamt mußte die Gemeinnützigkeit nachgewiesen werden. Die Neugründung zog sich quasi bis 1992 hin, da die Anlage neu vermessen werden und mit dem neu gegründeteten Territotrialverband neue Pachtverträge und mit allen Mitgliedern neue Unterpachtverträge geschlossen werden mußten.

Zum 50jährigen Bestehen der Anlage, das wieder mit einem Garten- und Kinderfest begangen wurde, bestand die Anlage aus 57 Parzellen auf einer Fläche von etwa 20.000 qum, wovon 53 Parzellen von 54 Mitgliedern bewirtschaftet wurden. 1998 wurde die Anlage im Flächennutzungsplan der Gemeinde als DauerkleinGärten ausgewiesen.
In der Zeit von 1999 bis 2003 hatte der Vorstand die teilweise fast unlösbare Aufgabe 16 Grundstückseigentümer von 9 Flurstücken zu bewegen unsere Leitungsrechte ins Grundbuch eintragen zu lassen. Speziell der Überzeugungsarbeit von Werner Friedrich war es zu verdanken, das 13 Eigentümer von 7 Flurstücken dazu einverstanden waren. Gegen den Rest mußte jahrelang geklagt werden.

Zu den jährlichen Arbeitseinsätzen werden insbesondere Werterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Gemeinschaftseinrichtungen, wie Außenzaun, den Toren, sowie an der Wasser- und Elektroanlage durchgeführt. Einen immer größeren Anteil der Arbeitseinsätze mußte in der Gartenanlage darauf verwendet werden, die hauptsächlich aus Altersgründen aufgegebenen, freien Gärten in Ordnung zu halten. Es wird immer schwerer Jüngere für die Übernahme eines Gartens bzw. für die Mitarbeit im Vorstand zu begeistern.

Das 60jährige Bestehen des Vereins wurde 2008 wieder zünftig mit einem Kinder- und Gartenfest begangen und dabei der Beweis erbracht, dass die Kleingärtner vom "Steinberg" trotz zunehmender gesellschaftlichen Kälte und Egoismus zusammenstehen und gemeinsam ihren Verein am Leben erhalten und es natürlich auch verstehen, zu feiern.
Trotz zunehmenden, insbesondere krankheits- und altersbedingten Vereinsaustritten ist dem Vorstand insbesondere in den Jahren 2008 und 2009 gelungen durch die Aufnahme neuer Mitglieder, bzw. Pächterwechsel den Verein etwas zu verjüngen und den Leerstand an freien Gärten auf 3 und 4 Parzellen zu begrenzen.
Die regelmäßig durchgeführten Gartenbegehungen des Vorstandes und viele individuelle Gespräche führten dazu, dass hinsichtlich der Gewährleistung der kleingärtnerischen Nutzung und der Einhaltung der Richtlinien des BKleinG keine Probleme mehr bestehen.

Zum Seitenanfang

Fotoimpressionen aus der Gartenanlage Steinberg e.V.Langenberg

vorderer Querweg Parzelle 46 im KGV Steinberg
Vorderer Querweg - neue Anlage Neugestaltung der Parzelle 46
Zum Seitenanfang



Information und Werbung
Der Veranstaltungsraum für Familien- Vereins- und Firmenfeier
Party- und Veranstaltungsraum Pension "Jägersruh"
Chemnitz, Augustusburger Str. 499
Partyraum

Sie Suchen etwas Einmaliges, ein Unikat, ein Geschenk ?
Keramik handgemacht
Ponyhof "P&P MiniRanch"
Das Erlebnis für ihre Kinder
Ponyreiten in Chemnitz"


Zum Seitenanfang